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2012
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April
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40 Jahre im Vorstand der Jagdgenossenschaft
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jagdgenosschenschaft
Erichshagen-Wölpe berichtete die Jägerschaft, dass sich die
Schwarzwildpopulation aufgrund des harten Winters 2010/2011 etwas verringert
habe, denn viele Frischlinge seien wegen der Kälte erfroren. Aber
das wird sich in diesem Jahr wieder ändern, da der Winter 2011/2012
sehr mild gewesen ist. Durch die geringe Anzahl von Wildschweinen gingen
auch die Schäden durch sie zurück.
Weiterhin Anlass zur Sorge geben die vielen Wildunfälle auf der
B214 Richtung Steimbke, vor allem bei der Sonnenborstler Kurve.
Erfreulich hingegen ist die Hasenpopulation, die durch Scheinwerferzählung
im Frühjahr und Herbst durchgeführt wird. In diesem Frühjahr
wurden 80 - 90 Hasen im Jagdbezirk Erichshagen-Süd (Gebiet Steingrube/Mußriedesee)
gezählt, doch der vermehrten Anbau von Mais und Raps wird sich
negativ auf "Meister Lampe" auswirken.
Zum Abschluss der Versammlung stand die Wahl eines neuen Vorstandes,
zuvor jedoch ehrte Vorsitzender Gert Hoppe Heinrich Brandes für
40-jährige und Heinz Krumwiede für 25-jährige Vorstandsarbeit.
Als kleines Dankeschön überreichte er beiden einen Präsentkorb.
Der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Gert Hoppe wurde einstimmig
wieder gewählt.
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Elternbefragung zur Einführung einer Integrierten
Gesamtschule (IGS) im Landkreis Nienburg hat begonnen
Bereits seit vielen Wochen und Monaten wird über die Einführung
einer IGS im Landkreis Nienburg mit dem Standort Nienburg debattiert.
Unbedingte Voraussetzung dafür ist aber ein positives Ergebnis
der jetzt begonnen Elternbefragung, erst dann kann der Landkreis Nienburg
einen entsprechenden Antrag auf Einrichtung einer IGS bei der Landesregierung
in Hannover stellen. So sind nun alle Augen auf den 31.05.2012 gerichtet,
denn dann endet die Befragung.
Auf den ersten Blick scheint eine IGS in Erichshagen-Wölpe keine
Auswirkungen zu haben, denn die IGS beginnt erst mit der 5. Klasse,
unsere Grundschule - die ab dem nächsten Schuljahr eine Ganztagsschule
sein wird, die Genehmigung wurde in den letzten Tagen aus Hannover erteilt
- ist damit gesichert, doch was kommt danach? Mit der Einführung
einer IGS wird die gesamte Schullandschaft in der Stadt Nienburg neu
geordnet werden müssen. Vom Wegfall einer Realschule und einer
Hauptschule in Nienburg ist die Rede, und es wird die neugeschaffene
Schulform der Oberschule (Zusammenschluss von Haupt- und Realschule)
in der Stadt nicht geben. Und hier trifft es auch die Erichshagener
Schüler, denn wenn sie zu einer Oberschule gehen möchten,
dann ist dieses in Nienburg nicht möglich, dann bliebe nur die
Anmeldung an der benachbarten Oberschule in Heemsen oder Steimbke.
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Zustand des Parkplatzes am Sportplatz "Zu den
Hülsen" ist mangelhaft
Immer
wieder erleben die Autofahrer, die z. B. ein Fußballspiel, das
Schützenfest oder das Osterfeuer besuchen, dass die Wiese, die
als Parkplatz ausgewiesen ist, vor allem bei schlechtem Wetter nicht
als solcher benutzt werden kann. "Bei Feierlichkeiten auf dem Gelände
mussten in der Vergangenheit schon Trecker und Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt
werden, um die Autos von der sich in Schlamm verwandelten Wiese zu ziehen",
so Ortsbürgermeister Tim Hauschild, "hier ist es dringend
erforderlich, die Wiese als Parkplatz zu befestigen." Dazu hatte
es bereits ein Treffen mit den dort ansässigen Vereinen und Ortsratsmitglieder
gegeben.
In der jüngsten Ortsratssitzung wurde nun dem zuständigen
Fachbereich der Stadtverwaltung der Auftrag erteilt, Vorschläge
zur Verbesserung der Parkplatzsituation zu erarbeiten. Zum Beispiel
könne man das abgefräste Material der Celler Straße
- diese wird in diesem Jahr an drei Stellen ausgebessert - als Unterbau
verwenden und die auszutauschenden Leuchten an der Wölper Straße
noch als Parkleuchten verwenden.
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Sollen die Busse zukünftig auf der Fahrbahn halten?
Um diese Frage ging es in der letzten Ortsratssitzung, denn die Stadtverwaltung
plant in diesem Jahr vier Bushaltestellen des Stadtbusses zu verbessern,
darunter auch die Bushaltestelle "Bachstelzenweg" an der Celler
Straße.
Geplant
waren die Bushaltestellen vor 10 Jahren für die sogenannten Midibusse,
daher ist besonders die Haltebucht "Bachstelzenweg" stadteinwärts
zu kurz, sodass die jetzt eingesetzten längeren Busse nicht dicht
genug an den vorhandenen Hochbord halten können, um den Fahrgästen
einen sicheren Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Daher schlug die
Stadtverwaltung vor, den Parkstreifen aufzulösen und die barrierefreie
Ein- und Ausstiegsmöglichkeit direkt am Fahrbahnrand durch ein
neues Hochbord zu ermöglichen, dadurch würde der Bus direkt
auf der Celler Straße halten. Ferner würde die Bushaltestelle
stadteinwärts aufgrund der vorhandenen Grundstückseinfahrten
an der jetzigen Haltebucht näher an die Haltestelle "Sandstraße"
verlegt werden müssen. Auch könnte so stadteinwärts eine
Wartehalle errichtet werden. Die Kosten von ca. 27.000 € würden
durch Regionalisierungsmittel des Landkreises zu 100% gefördert.
Es folgte eine längere Diskussion vor allem vor dem Hintergrund,
dass zukünftig alle 30 Minuten der Stadtbus auf der Celler Straße
hält und dadurch sich der ohnehin schon hohe Verkehr staut. Auch
werden die Autofahrer versuchen, den haltenden Bus zu überholen
und es dadurch zu gefährlichen Situationen kommen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende
Gerd Dreppenstedt, außerdem wären dann stadteinwärts
die Haltestelle "Bachstelzenweg" und "Sandstraße"
zu dicht beieinander. Stefan Hambruch (CDU) hielt dagegen, dass in Holtorf
bereits die Haltestelle "Voglers Haus" auch auf der viel befahrenden
Verdener Landstraße liege und dort der Bus direkt auf der Straße
halte und es sei verboten, einen haltenden Bus zu überholen, wenn
er denn Warnblicklicht gesetzt habe. Ferner würde so auch der Verkehr
beruhigt. Marcus R. Duensing (SPD) ergänzte, dass man bereits jetzt
jeden Tag an der Sparkasse Erichshagen die dann geschaffene Situation
erleben könne, denn auch dort parkten die Fahrzeuge für kurze
Zeit auf der Celler Straße, um schnell Geld am Geldautomaten zu
ziehen.
Am Ende wurd der Antrag der SPD angenommen, noch einmal einen Ortstermin
am Bachstelzenweg zu organisieren und alle möglichen Vor- und Nachteile
zu beraten, danach soll entschieden werden.
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März
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Kirchenvorplatz nun komplett

Bereits im letzten Jahr wurden neue Fahrradständer und eine Sitzbank
aufgestellt, doch bislang fehlte immer noch der Baum. Dieser wurde nun
in der letzten Woche endlich aufgestellt, weithin sichtbar der weiß
angestrichene Stamm gegen Beschädigungen von außen.
Nun ist die Sitzgruppe komplett und lädt bei schönem Wetter
zum Verweilen vor dem historischen Gotteshaus ein.
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Die Erichshagener Corvinuskirche komplett
aus Legosteinen enthüllt
Pünktlich
zur Kirchenvorstandswahl am 18. März 2012 wurde die Erichshagener
Kirche komplett aus Legosteinen nach fast einem Jahr von der Idee bis
zur Fertigstellung vollendet.
"Über 100 Arbeitsstunden und ungefähr 14.500 Legosteine
waren nötig, um die Kirche detailgenau im Maßstab 1:25 nachzubauen",
berichtete Pastor Andreas Iber, "wir mussten extra ein Legomännchen
mit einem Microfon im Internet ersteigern, um die Kirchturmspitze zu
errichten." Selbst der NDR interessierte sich für den Bau
und schickte einen Reporter ins Gemeindehaus, um über die Fertigstellung
zu berichten und ein Interview mit dem Pastor und den Legobauern zu
führen, die da waren: Adrian Schonscheck, Katrin Kaiser, Bennet
Kühl, Susanna Kühl, Sabine Ehlert, Matthias Grebe (Legobauclub Delmenhorst),
Andreas Iber und Ralf Gropp.
http://www.ndr.de/fernsehen/legokirche125.html
Am Tag der Enthüllung waren alle Besucher aufgerufen, um die Kirche
herum kleine Legomännchen zu bauen. Um 18 Uhr standen dann 502
Legomännchen um die Erichshagener Legokirche, ein klasse Ergebnis.
"Wenn wir das nächste Mal auch soviele Wähler bei den
Kirchenvorstandswahlen haben, sind wir glücklich", schmunzelte
Pastor Andreas Iber.
Näheres zum Bau der Legokirche finden Sie auf:
www.kirche-erichshagen.de
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Ein neuer Kirchenvorstand ist gewählt
Bei
den diesjährigen Kirchenvorstandswahlen konnte die Wahlbeteiligung
geringfügig erhöht werden. Waren es 2006 noch 21,4 % waren
es in diesem Jahr 21,5 %. Im Ergebnis waren aber mehr Wählerinnen
und Wähler ins Gemeindehaus gekommen als vor sechs Jahren, doch
auch die Zahl der Wahlberechtigten hat sich auf 2.026 erhöht.
Es hatten sich 11 Bewerberinnen und Bewerber zur Wahl gestellt, davon
wurden gewählt: Günter Grimm, Silke Heemsoth, Roland Gruschka,
Dr. Sonja Bartkowski, Dr. Sabine Heumann und Jutta Richert.
Zu Ersatzkirchenvorsteherinnen und Ersatzkirchenvorstehern wurden gewählt:
Edith Kruse-Steffenhagen, Bernd Gresel, Brigitte Leonhardt, Ursula Steinmetz,
Agnes Fink
Foto: Kirchengemeinde Erichshagen
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Städtischer Haushalt 2012 verabschiedet
In der Stadtratssitzung am 13. März 2012 wurde unter anderem auch
der Haushalt 2012 für die Stadt Nienburg beschlossen. Für
Erichshagen-Wölpe sind angesichts der immer noch angespannten finanziellen
Lage keine größeren Investitionen möglich. Lediglich
für die Sanierung der Flurdecken im Westtrakt der Grundschule am
Bach werden finanzielle Mittel in Höhe von 38.800,00 Euro bereit
gestellt und kleinere Beträge für Instandhaltungsmaßnahmen
am Erichshagener Feuerwehrhaus und der Schießsportanlage "Zu
den Hülsen".
Der größte "Brocken" für die nächsten
zwei Jahre ist der Bau der "Ortsentlastungsstraße Südring",
so der offizielle Name, mit Kosten von über 8 Mio. Euro. Entgegen
der weitläufigen Meinung werden die Baukosten des Ganzjahresbades
in Höhe von rd. 15 Mio. Euro nicht im städtischen Haushalt
auftauchen, da dafür eigens eine Bädergesellschaft als Tochterunternehmen
der Stadt gegründet wurde. Allerdings wird der Haushalt immer noch
vom schlechten Ergebnis des Jahres 2009 belastet, indem die Gewerbesteuereinnahmen
lawinenartig wegbrachen und der Haushalt mit einem Minus von 9,2 Mio.
€ abschloss. Davon werden bis 2015 erst 2,5 Mio € ausgeglichen
sein.
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Genaue Lage der alten Wölper Burgkapelle
vermutlich geklärt
Dass es auf der ehemaligen Wölper Burg eine Burgkapelle
gegeben haben muss, ist unbestritten, denn in den alten Unterlagen heißt
es, dass die heutige Kirche im Ortskern von Erichshagen-Wölpe der
Nachfolgebau einer im Jahre 1620 errichteten Kapelle auf dem Wölper
Amtshofe sei. Die Legende geht sogar weiter und besagt, dass die Burgkapelle
abgebaut und im ehemaligen Flecken Erichshagen 1757/58 wieder aufgebaut
wurde. Die alten Rechnungen vom Bau der neuen Kirche bezeugen zumindest,
dass alte Balken wieder verwendet wurden und auch an den Balken selbst
sind Spuren führerer Verwendung sichtbar. Auch existieren im Kirchenarchiv
noch alte Rechnungen von 1735, aus denen hervorgeht, dass an der alten
Burgkapelle noch umfangreiche Reparaturen vorgenommen wurden.
Bis vor ein paar Tagen wusste niemand, wo diese Burgkapelle von 1620
auf dem Wölper Burghügel gestanden haben mag, nun scheint
dieses Rätsel gelöst, denn die Auswertung der geophysikalischen
Untersuchungen brachte eine Sensation zutage. Auf der Karte ist - neben
anderen Mauerspuren - auch eine Rundung zu erkennen, die auf jeden Fall
keinen natürlichen Ursprungs ist. Sofort dachten die Fachleute
an einen Chor einer Kirche, somit wäre der Standort der alten Kapelle
wohl geklärt, jedoch Gewissheit wird man erst nach einer Grabung
vor Ort haben.
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Den Ursprung der Wölper Burg entdeckt
Schon
lange wurde vermutet, dass es sich bei der ursprünglichen Wölper
Grafenburg um eine sogenannte Motte gehandelt haben muss. Diese bestand
aus einem schlichten Wohn- und Wehrturm, meist aus Holz, mit wenigen
Wirtschaftsgebäuden und Befestigungsanlagen. Wie in Norddeutschland
üblich, würde auch in Wölpe ein künstlicher Erdhügel
dazu aufgeschüttet und zur weiteren Sicherheit ein Burggraben ausgehoben,
den das Flüßchen Wölpe speiste. Im Laufe der Zeit wurde
die Motte aber zu klein und man baute sie weiter zur wehrhaften Festung
aus.
Die Lage dieses Wehrturmes ist auf der Karte der geophysikalischen Untersuchung
des Wölper Burghügels, die im letzen Herbst durchgeführt
wurde, in etwa 2 Meter Tiefe klar zu erkennen. Über den genauen
Aufbau und vielleicht auch das Material, aus dem der Wohnturm errichtet
wurde, kann nur eine Grabung genaue Erkenntnisse bringen.
Ferner wurden Spuren von Ziegelbrennöfen und von Wirtschaftsgebäuden
des früheren Amtshofes auf dem benachbarten Acker gefunden.
Skizze: Idealbild eines Turmhügels (Motte),
von A. de Caumont, 19. Jh
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Februar
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Ganzjahresbad wird gebaut
In
der gestrigen Sitzung des Stadtrates Nienburg wurde in nur 25 Minuten
Sitzungslänge das Ganzjahresbad auf den Weg gebracht, nur die Fraktion
der Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme.
Im Vorfeld hatten ausführliche Beratungen, Gespräche mit Fachleuten
und Infoveranstaltungen für die Bevölkerung stattgefunden.
"Wir sind mit dem heutigen Beschluss der Eröffnung des neuen
Ganzjahresbad im Dezember 2013 ein großes Stück näher
gekommen", so stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Schlemermeyer
in der gestrigen Sitzung.
(Grundrissplan: Stadt Nienburg)
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Geschafft - Sportfunktionsgebäude eingeweiht!
"Was
lange währt, wird endlich gut", unter diesem Motto könnte
man das Projekt "Neubau Sportfunktionsgebäude in Erichshagen-Wölpe"
stellen, denn seit den ersten Planungen und der jetzigen Einweihung
vergingen Jahre. Immer wieder mussten die Entwürfe geändert
werden, da das Geld nicht reichte. Von anfangs geplanten acht Umkleideräumen
blieben am Ende nur noch vier und auch das alte Funktionsgebäude
von 1974, das noch als Lagerraum genutzt werden sollte, musste nach
umfangreichen Untersuchen abgerissen werden. Doch nun ist es geschafft
und Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes lobte: "Darauf kann
Erichshagen stolz sein". Er übergab symbolisch den Schlüssel
an den Ortsbürgermeister Tim Hauschild, der ihn wiederum an die
Vertreter des SBV weiterreichte.
Insgesamt kostete das neue Sportfunktionsgebäude mit einer Fläche
von knapp 350 m² 714.500 €. Die Stadt gewährte einen
Zuschuss von 520.000 € und vom Kreissportbund kamen noch 44.500
€ dazu. Der Rest wurde in Eigenleistung, rd. 7.000 Arbeitsstunden,
aufgebracht. Besonders zu erwähnen wäre da Klaus Ebeling,
der als Bauingenieur die Bauleitung ehrenamtlich übernahm. "Er
war der erste, der auf der Baustelle war, und der letzte, der ging",
so Vorsitzender Thorsten Edel. Als große Anerkennung wurde er
zum Ehrenmitglied des SBV ernannt.
Das neue Sportfunktionsgebäude beherbergt nun 460 Mitglieder, darunter
220 Kinder und Jugendliche, und 22 Mannschaften. Mit vier Umkleideräumen,
Sanitär- und Duschräumen, zwei Schiedsrichterkabinen mit Dusche,
einem Büro, einem Materialraum und einen Schulungsraum mit Küchenzeile
ist es ein moderner Zweckbau geworden, der sicherlich bei der einen
oder anderen Gastmannschaft Neid aufkommen lässt.
Netter Nebeneffekt: "Wir haben nun auch eine Adresse, Zu den Hülsen
24, für alle Navis", so der Vorsitzende grinsend.
(Fotos: Dirk Brandes)
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Soviel Holz wie noch nie aus den
Erichshägener Wäldern geholt
Auf
der letzten Jahreshauptversammlung der Forstinteressentenschaft Wesselwerder-Galgenberg
berichtete Vorsitzender Ernst-August Kahle, dass im Wirtschaftsjahr
2010/2011 insgesamt 538 Festmeter Holz eingeschlagen und verkauft wurden,
darunter Kiefer, Fichte, Buche und Eiche.
Neben dem Stammholz, das an Betriebe verkauft wurde - letztes Jahr wurde
das Buchenholz sogar nach China exportiert - wurde das Brennholz in
Eigenwerbung angeboten und fand reißenden Absatz, denn in Zeiten,
wo die Energiekosten stetig steigen, spielen die nachwachsenden Rohstoffe
wie Holz immer eine größere Rolle. Sehr zur Freude der Mitgliede
der Forstinteressenten steigen damit auch die Holzpreise und somit der
Erlös aus dem Holzverkauf, der wiederum in die Zukunft investiert
wird: An drei Stellen sollen in nächster Zeit Neuanpflanzungen
vorgenommen werden, um so für die nächste und übernächste
Generation vorzusorgen.
Im kommenden Wirtschaftsjahr 2011/2012 werde es keinen größeren
Holzeinschlag geben, so der Vorsitzende, denn Forstwirtschaft müsse
auch nachhaltig betrieben werden.
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Die tonnenschweren Landmaschinen
machen zunehmend Sorge
Der technische Fortschritt in der Landwirtschaft macht auch nicht vor
der Gemarkung Erichshagen Halt. Seit Jahren muss der Realverband der
Wegeinteressentenschaft Erichshagen-Wölpe mitansehen, wie die immer
schwerer werden landwirtschaftlichen Fahrzeuge ihre Wege regelrecht
kaputt fahren, denn diese sind nicht für solche Lasten ausgelegt.
"Noch vor einigen Jahren galten unsere Wirtschaftswege als vorbildlich
für andere Realverbände, doch nun hat uns die Zeit eingeholt
und wir laufen den immer größer werdenden Tonnagen der Maschinen
hinterher. Unsere Wege halten diesen Belastungen nicht mehr stand und
wir müssen uns Gedanken machen, wie wir uns in Zukunft darauf einstellen.
Einfache Schilder mit Gewichtsbegrenzung oder die Pflicht zum Umladen
auf kleinere Fahrzeuge reicht da nicht", so der Geschäftsführer
auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Wegeinteressenten.
"Auch habe Brüssel es in seinen Förderprogrammen zum
Wegebau versäumt, sich den neuen Begebenheiten anzupassen und eine
Straßenbreite von 3,50 Meter zu fördern anstatt immer noch
von 3 Metern auszugehen", ergänzte Vorsitzender Karsten Krumwiede.
Erfreulich hingegen war der in Eigenwerbung durchgeführte Baumrückschnitt
und die alljährlichen Wegearbeiten.
Abschließend appelierte die Versammlung noch an die aktiven Landwirte,
für den Erhalt der Wegeseitenräume zu sorgen, die ebenfalls
dem Realverband gehörten, und nicht jedes Jahr eine Pflugscharte
näher an die Fahrbahn heranzupflügen.
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Für 50-jährige Vereinstreue zum
Ehrenmitglied ernannt
Es war ein ganz besonderes Jubiläum auf der diesjährigen
Jahreshauptversammlung des SBV Erichshagen. Norbert Kempa hält
seit 50 Jahren dem Fußballverein die Treue und wurde nun aus Dank
vom Vorsitzenden Thorsten Edel zum Ehrenmitglied ernannt. Daneben gab
es bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen einen Wechsel an
der Spitze: Der bisherige Jugendleiter Peter Wesemann wurde zum zweiten
Vorsitzenden gewählt, sein Amt übernimmt nun Frank Salewski.
(aus: Die Harke vom 21. Februar 2012)
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Frank Wessel bleibt Vorsitzender
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins
Erichshagen/Wölpe standen neben den üblichen Berichten und
Ehrungen auch Vorstandswahlen auf dem Programm. Als erster Vorsitzender
wurde Frank Wessel bestätigt. Ihm folgen Thorsten Andermann als
erster Schriftführer, Jürgen Meyer als erster Kassenwart und
Manfred Geppert als zweiter Kassenwart.
(aus: Die Harke vom 18. Februar 2012)
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Januar
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Leichter Rückgang bei den Einsätzen
23 Einsätze waren es 2011 gegenüber 32 Einsätze im Jahre
2010, berichtete Ortsbrandmeister Norbert Redlin. Zu den bedeutendsten
zählten der Moorbrand in Lichtenmoor und der Verkehrsunfall mit
einer Toten auf der B 214. Auch der Gefahrgut-Gerätewagen musste
einmal nach Stolzenau ausrücken, um auslaufende Salzsäure
zu beseitigen.
Großes Lob kam vom Nienburger Bürgermeister, der die große
Bedeutung der Feuerwehren hervorhob. Anschließend standen etliche
Beförderungen auf dem Programm.
(aus: Die Harke vom 28. Januar 2012)
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Ortsbürgermeister folgt auf Ortsbürgermeister
Alle fünf Jahre nach der Kommunalwahl ändert sich die Zusammensetzung
der Gremien des Wasserverbandes "An der Führse", so auch
dieses Mal bei der Vorstands- und Verbandsversammlung in Gadesbünden.
Neben der Verabschiedung ausscheidender Verbandsmitglieder und der Verpflichtung
deren Nachfolger standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.
Heinrich Heidorn wurde als Vorsitzender für eine weitere Legislaturperiode
einstimmig bestätigt. Nachdem der ehemalige Ortsbürgermeister
von Holtorf, Gerhard Munk, nach 20 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet
wurde, rückte nun der neue Ortsbürgermeister von Erichshagen-Wölpe,
Tim Hauschild, an seine Stelle, gleichzeitig wurde er zum stellvertretenden
Vorsitzenden gewählt. Die neue Holtorfer Ortsbürgermeisterin
Cornelia Feske, Heike Möhlmann aus Erichshagen-Wölpe, Wolfgang
Rösler aus Drakenburg und Friedirch Wilhelm Schütte aus Haßbergen
komplementieren den neuen Vorstand.
Speziell für die neuen Gremienmitglieder gab die Geschäftsführung
einen kleinen Überblick über die Aufgaben des Wasserverbandes
"An der Führse" vorgestellt. Die Trinkwasserversorgung
umfasst 290 Kilometer Trinkwasserleitungsnetz und 7.800 Hausanschlüsse.
Jährlich verkauft der VErband knapp 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser
an seine Kunden. Zur Abwasserbeseitigung gehören 290 Kilometer
Kanalnetz, 286 Pumpwerke, rund 9.150 Hausanschlüsse und vier Kläranlagen
in Drakenburg, Leese, Leeseringen und Steimbke.
(aus: Die Harke vom 26. Januar 2012)
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