2012

April

40 Jahre im Vorstand der Jagdgenossenschaft

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jagdgenosschenschaft Erichshagen-Wölpe berichtete die Jägerschaft, dass sich die Schwarzwildpopulation aufgrund des harten Winters 2010/2011 etwas verringert habe, denn viele Frischlinge seien wegen der Kälte erfroren. Aber das wird sich in diesem Jahr wieder ändern, da der Winter 2011/2012 sehr mild gewesen ist. Durch die geringe Anzahl von Wildschweinen gingen auch die Schäden durch sie zurück.
Weiterhin Anlass zur Sorge geben die vielen Wildunfälle auf der B214 Richtung Steimbke, vor allem bei der Sonnenborstler Kurve.
Erfreulich hingegen ist die Hasenpopulation, die durch Scheinwerferzählung im Frühjahr und Herbst durchgeführt wird. In diesem Frühjahr wurden 80 - 90 Hasen im Jagdbezirk Erichshagen-Süd (Gebiet Steingrube/Mußriedesee) gezählt, doch der vermehrten Anbau von Mais und Raps wird sich negativ auf "Meister Lampe" auswirken.
Zum Abschluss der Versammlung stand die Wahl eines neuen Vorstandes, zuvor jedoch ehrte Vorsitzender Gert Hoppe Heinrich Brandes für 40-jährige und Heinz Krumwiede für 25-jährige Vorstandsarbeit. Als kleines Dankeschön überreichte er beiden einen Präsentkorb. Der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Gert Hoppe wurde einstimmig wieder gewählt.

 

Elternbefragung zur Einführung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) im Landkreis Nienburg hat begonnen

Bereits seit vielen Wochen und Monaten wird über die Einführung einer IGS im Landkreis Nienburg mit dem Standort Nienburg debattiert. Unbedingte Voraussetzung dafür ist aber ein positives Ergebnis der jetzt begonnen Elternbefragung, erst dann kann der Landkreis Nienburg einen entsprechenden Antrag auf Einrichtung einer IGS bei der Landesregierung in Hannover stellen. So sind nun alle Augen auf den 31.05.2012 gerichtet, denn dann endet die Befragung.
Auf den ersten Blick scheint eine IGS in Erichshagen-Wölpe keine Auswirkungen zu haben, denn die IGS beginnt erst mit der 5. Klasse, unsere Grundschule - die ab dem nächsten Schuljahr eine Ganztagsschule sein wird, die Genehmigung wurde in den letzten Tagen aus Hannover erteilt - ist damit gesichert, doch was kommt danach? Mit der Einführung einer IGS wird die gesamte Schullandschaft in der Stadt Nienburg neu geordnet werden müssen. Vom Wegfall einer Realschule und einer Hauptschule in Nienburg ist die Rede, und es wird die neugeschaffene Schulform der Oberschule (Zusammenschluss von Haupt- und Realschule) in der Stadt nicht geben. Und hier trifft es auch die Erichshagener Schüler, denn wenn sie zu einer Oberschule gehen möchten, dann ist dieses in Nienburg nicht möglich, dann bliebe nur die Anmeldung an der benachbarten Oberschule in Heemsen oder Steimbke.

 

Zustand des Parkplatzes am Sportplatz "Zu den Hülsen" ist mangelhaft

Immer wieder erleben die Autofahrer, die z. B. ein Fußballspiel, das Schützenfest oder das Osterfeuer besuchen, dass die Wiese, die als Parkplatz ausgewiesen ist, vor allem bei schlechtem Wetter nicht als solcher benutzt werden kann. "Bei Feierlichkeiten auf dem Gelände mussten in der Vergangenheit schon Trecker und Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt werden, um die Autos von der sich in Schlamm verwandelten Wiese zu ziehen", so Ortsbürgermeister Tim Hauschild, "hier ist es dringend erforderlich, die Wiese als Parkplatz zu befestigen." Dazu hatte es bereits ein Treffen mit den dort ansässigen Vereinen und Ortsratsmitglieder gegeben.
In der jüngsten Ortsratssitzung wurde nun dem zuständigen Fachbereich der Stadtverwaltung der Auftrag erteilt, Vorschläge zur Verbesserung der Parkplatzsituation zu erarbeiten. Zum Beispiel könne man das abgefräste Material der Celler Straße - diese wird in diesem Jahr an drei Stellen ausgebessert - als Unterbau verwenden und die auszutauschenden Leuchten an der Wölper Straße noch als Parkleuchten verwenden.

 

Sollen die Busse zukünftig auf der Fahrbahn halten?

Um diese Frage ging es in der letzten Ortsratssitzung, denn die Stadtverwaltung plant in diesem Jahr vier Bushaltestellen des Stadtbusses zu verbessern, darunter auch die Bushaltestelle "Bachstelzenweg" an der Celler Straße.

Geplant waren die Bushaltestellen vor 10 Jahren für die sogenannten Midibusse, daher ist besonders die Haltebucht "Bachstelzenweg" stadteinwärts zu kurz, sodass die jetzt eingesetzten längeren Busse nicht dicht genug an den vorhandenen Hochbord halten können, um den Fahrgästen einen sicheren Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Daher schlug die Stadtverwaltung vor, den Parkstreifen aufzulösen und die barrierefreie Ein- und Ausstiegsmöglichkeit direkt am Fahrbahnrand durch ein neues Hochbord zu ermöglichen, dadurch würde der Bus direkt auf der Celler Straße halten. Ferner würde die Bushaltestelle stadteinwärts aufgrund der vorhandenen Grundstückseinfahrten an der jetzigen Haltebucht näher an die Haltestelle "Sandstraße" verlegt werden müssen. Auch könnte so stadteinwärts eine Wartehalle errichtet werden. Die Kosten von ca. 27.000 € würden durch Regionalisierungsmittel des Landkreises zu 100% gefördert.

Es folgte eine längere Diskussion vor allem vor dem Hintergrund, dass zukünftig alle 30 Minuten der Stadtbus auf der Celler Straße hält und dadurch sich der ohnehin schon hohe Verkehr staut. Auch werden die Autofahrer versuchen, den haltenden Bus zu überholen und es dadurch zu gefährlichen Situationen kommen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerd Dreppenstedt, außerdem wären dann stadteinwärts die Haltestelle "Bachstelzenweg" und "Sandstraße" zu dicht beieinander. Stefan Hambruch (CDU) hielt dagegen, dass in Holtorf bereits die Haltestelle "Voglers Haus" auch auf der viel befahrenden Verdener Landstraße liege und dort der Bus direkt auf der Straße halte und es sei verboten, einen haltenden Bus zu überholen, wenn er denn Warnblicklicht gesetzt habe. Ferner würde so auch der Verkehr beruhigt. Marcus R. Duensing (SPD) ergänzte, dass man bereits jetzt jeden Tag an der Sparkasse Erichshagen die dann geschaffene Situation erleben könne, denn auch dort parkten die Fahrzeuge für kurze Zeit auf der Celler Straße, um schnell Geld am Geldautomaten zu ziehen.

Am Ende wurd der Antrag der SPD angenommen, noch einmal einen Ortstermin am Bachstelzenweg zu organisieren und alle möglichen Vor- und Nachteile zu beraten, danach soll entschieden werden.

 

März

Kirchenvorplatz nun komplett

Bereits im letzten Jahr wurden neue Fahrradständer und eine Sitzbank aufgestellt, doch bislang fehlte immer noch der Baum. Dieser wurde nun in der letzten Woche endlich aufgestellt, weithin sichtbar der weiß angestrichene Stamm gegen Beschädigungen von außen.
Nun ist die Sitzgruppe komplett und lädt bei schönem Wetter zum Verweilen vor dem historischen Gotteshaus ein.

 

 

 

Die Erichshagener Corvinuskirche komplett
aus Legosteinen enthüllt

Pünktlich zur Kirchenvorstandswahl am 18. März 2012 wurde die Erichshagener Kirche komplett aus Legosteinen nach fast einem Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung vollendet.
"Über 100 Arbeitsstunden und ungefähr 14.500 Legosteine waren nötig, um die Kirche detailgenau im Maßstab 1:25 nachzubauen", berichtete Pastor Andreas Iber, "wir mussten extra ein Legomännchen mit einem Microfon im Internet ersteigern, um die Kirchturmspitze zu errichten." Selbst der NDR interessierte sich für den Bau und schickte einen Reporter ins Gemeindehaus, um über die Fertigstellung zu berichten und ein Interview mit dem Pastor und den Legobauern zu führen, die da waren: Adrian Schonscheck, Katrin Kaiser, Bennet Kühl, Susanna Kühl, Sabine Ehlert, Matthias Grebe (Legobauclub Delmenhorst), Andreas Iber und Ralf Gropp.
http://www.ndr.de/fernsehen/legokirche125.html

Am Tag der Enthüllung waren alle Besucher aufgerufen, um die Kirche herum kleine Legomännchen zu bauen. Um 18 Uhr standen dann 502 Legomännchen um die Erichshagener Legokirche, ein klasse Ergebnis. "Wenn wir das nächste Mal auch soviele Wähler bei den Kirchenvorstandswahlen haben, sind wir glücklich", schmunzelte Pastor Andreas Iber.

Näheres zum Bau der Legokirche finden Sie auf: www.kirche-erichshagen.de

 

Ein neuer Kirchenvorstand ist gewählt

Bei den diesjährigen Kirchenvorstandswahlen konnte die Wahlbeteiligung geringfügig erhöht werden. Waren es 2006 noch 21,4 % waren es in diesem Jahr 21,5 %. Im Ergebnis waren aber mehr Wählerinnen und Wähler ins Gemeindehaus gekommen als vor sechs Jahren, doch auch die Zahl der Wahlberechtigten hat sich auf 2.026 erhöht.

Es hatten sich 11 Bewerberinnen und Bewerber zur Wahl gestellt, davon wurden gewählt: Günter Grimm, Silke Heemsoth, Roland Gruschka, Dr. Sonja Bartkowski, Dr. Sabine Heumann und Jutta Richert.
Zu Ersatzkirchenvorsteherinnen und Ersatzkirchenvorstehern wurden gewählt: Edith Kruse-Steffenhagen, Bernd Gresel, Brigitte Leonhardt, Ursula Steinmetz, Agnes Fink

Foto: Kirchengemeinde Erichshagen

 

Städtischer Haushalt 2012 verabschiedet

In der Stadtratssitzung am 13. März 2012 wurde unter anderem auch der Haushalt 2012 für die Stadt Nienburg beschlossen. Für Erichshagen-Wölpe sind angesichts der immer noch angespannten finanziellen Lage keine größeren Investitionen möglich. Lediglich für die Sanierung der Flurdecken im Westtrakt der Grundschule am Bach werden finanzielle Mittel in Höhe von 38.800,00 Euro bereit gestellt und kleinere Beträge für Instandhaltungsmaßnahmen am Erichshagener Feuerwehrhaus und der Schießsportanlage "Zu den Hülsen".
Der größte "Brocken" für die nächsten zwei Jahre ist der Bau der "Ortsentlastungsstraße Südring", so der offizielle Name, mit Kosten von über 8 Mio. Euro. Entgegen der weitläufigen Meinung werden die Baukosten des Ganzjahresbades in Höhe von rd. 15 Mio. Euro nicht im städtischen Haushalt auftauchen, da dafür eigens eine Bädergesellschaft als Tochterunternehmen der Stadt gegründet wurde. Allerdings wird der Haushalt immer noch vom schlechten Ergebnis des Jahres 2009 belastet, indem die Gewerbesteuereinnahmen lawinenartig wegbrachen und der Haushalt mit einem Minus von 9,2 Mio. € abschloss. Davon werden bis 2015 erst 2,5 Mio € ausgeglichen sein.

 

Genaue Lage der alten Wölper Burgkapelle
vermutlich geklärt

Dass es auf der ehemaligen Wölper Burg eine Burgkapelle gegeben haben muss, ist unbestritten, denn in den alten Unterlagen heißt es, dass die heutige Kirche im Ortskern von Erichshagen-Wölpe der Nachfolgebau einer im Jahre 1620 errichteten Kapelle auf dem Wölper Amtshofe sei. Die Legende geht sogar weiter und besagt, dass die Burgkapelle abgebaut und im ehemaligen Flecken Erichshagen 1757/58 wieder aufgebaut wurde. Die alten Rechnungen vom Bau der neuen Kirche bezeugen zumindest, dass alte Balken wieder verwendet wurden und auch an den Balken selbst sind Spuren führerer Verwendung sichtbar. Auch existieren im Kirchenarchiv noch alte Rechnungen von 1735, aus denen hervorgeht, dass an der alten Burgkapelle noch umfangreiche Reparaturen vorgenommen wurden.
Bis vor ein paar Tagen wusste niemand, wo diese Burgkapelle von 1620 auf dem Wölper Burghügel gestanden haben mag, nun scheint dieses Rätsel gelöst, denn die Auswertung der geophysikalischen Untersuchungen brachte eine Sensation zutage. Auf der Karte ist - neben anderen Mauerspuren - auch eine Rundung zu erkennen, die auf jeden Fall keinen natürlichen Ursprungs ist. Sofort dachten die Fachleute an einen Chor einer Kirche, somit wäre der Standort der alten Kapelle wohl geklärt, jedoch Gewissheit wird man erst nach einer Grabung vor Ort haben.

 

Den Ursprung der Wölper Burg entdeckt

Schon lange wurde vermutet, dass es sich bei der ursprünglichen Wölper Grafenburg um eine sogenannte Motte gehandelt haben muss. Diese bestand aus einem schlichten Wohn- und Wehrturm, meist aus Holz, mit wenigen Wirtschaftsgebäuden und Befestigungsanlagen. Wie in Norddeutschland üblich, würde auch in Wölpe ein künstlicher Erdhügel dazu aufgeschüttet und zur weiteren Sicherheit ein Burggraben ausgehoben, den das Flüßchen Wölpe speiste. Im Laufe der Zeit wurde die Motte aber zu klein und man baute sie weiter zur wehrhaften Festung aus.
Die Lage dieses Wehrturmes ist auf der Karte der geophysikalischen Untersuchung des Wölper Burghügels, die im letzen Herbst durchgeführt wurde, in etwa 2 Meter Tiefe klar zu erkennen. Über den genauen Aufbau und vielleicht auch das Material, aus dem der Wohnturm errichtet wurde, kann nur eine Grabung genaue Erkenntnisse bringen.
Ferner wurden Spuren von Ziegelbrennöfen und von Wirtschaftsgebäuden des früheren Amtshofes auf dem benachbarten Acker gefunden.

Skizze: Idealbild eines Turmhügels (Motte), von A. de Caumont, 19. Jh

 

Februar

Ganzjahresbad wird gebaut

In der gestrigen Sitzung des Stadtrates Nienburg wurde in nur 25 Minuten Sitzungslänge das Ganzjahresbad auf den Weg gebracht, nur die Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme.
Im Vorfeld hatten ausführliche Beratungen, Gespräche mit Fachleuten und Infoveranstaltungen für die Bevölkerung stattgefunden. "Wir sind mit dem heutigen Beschluss der Eröffnung des neuen Ganzjahresbad im Dezember 2013 ein großes Stück näher gekommen", so stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Schlemermeyer in der gestrigen Sitzung.

(Grundrissplan: Stadt Nienburg)

 

Geschafft - Sportfunktionsgebäude eingeweiht!

"Was lange währt, wird endlich gut", unter diesem Motto könnte man das Projekt "Neubau Sportfunktionsgebäude in Erichshagen-Wölpe" stellen, denn seit den ersten Planungen und der jetzigen Einweihung vergingen Jahre. Immer wieder mussten die Entwürfe geändert werden, da das Geld nicht reichte. Von anfangs geplanten acht Umkleideräumen blieben am Ende nur noch vier und auch das alte Funktionsgebäude von 1974, das noch als Lagerraum genutzt werden sollte, musste nach umfangreichen Untersuchen abgerissen werden. Doch nun ist es geschafft und Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes lobte: "Darauf kann Erichshagen stolz sein". Er übergab symbolisch den Schlüssel an den Ortsbürgermeister Tim Hauschild, der ihn wiederum an die Vertreter des SBV weiterreichte.
Insgesamt kostete das neue Sportfunktionsgebäude mit einer Fläche von knapp 350 m² 714.500 €. Die Stadt gewährte einen Zuschuss von 520.000 € und vom Kreissportbund kamen noch 44.500 € dazu. Der Rest wurde in Eigenleistung, rd. 7.000 Arbeitsstunden, aufgebracht. Besonders zu erwähnen wäre da Klaus Ebeling, der als Bauingenieur die Bauleitung ehrenamtlich übernahm. "Er war der erste, der auf der Baustelle war, und der letzte, der ging", so Vorsitzender Thorsten Edel. Als große Anerkennung wurde er zum Ehrenmitglied des SBV ernannt.
Das neue Sportfunktionsgebäude beherbergt nun 460 Mitglieder, darunter 220 Kinder und Jugendliche, und 22 Mannschaften. Mit vier Umkleideräumen, Sanitär- und Duschräumen, zwei Schiedsrichterkabinen mit Dusche, einem Büro, einem Materialraum und einen Schulungsraum mit Küchenzeile ist es ein moderner Zweckbau geworden, der sicherlich bei der einen oder anderen Gastmannschaft Neid aufkommen lässt.
Netter Nebeneffekt: "Wir haben nun auch eine Adresse, Zu den Hülsen 24, für alle Navis", so der Vorsitzende grinsend.

(Fotos: Dirk Brandes)

 

Soviel Holz wie noch nie aus den
Erichshägener Wäldern geholt

Auf der letzten Jahreshauptversammlung der Forstinteressentenschaft Wesselwerder-Galgenberg berichtete Vorsitzender Ernst-August Kahle, dass im Wirtschaftsjahr 2010/2011 insgesamt 538 Festmeter Holz eingeschlagen und verkauft wurden, darunter Kiefer, Fichte, Buche und Eiche.
Neben dem Stammholz, das an Betriebe verkauft wurde - letztes Jahr wurde das Buchenholz sogar nach China exportiert - wurde das Brennholz in Eigenwerbung angeboten und fand reißenden Absatz, denn in Zeiten, wo die Energiekosten stetig steigen, spielen die nachwachsenden Rohstoffe wie Holz immer eine größere Rolle. Sehr zur Freude der Mitgliede der Forstinteressenten steigen damit auch die Holzpreise und somit der Erlös aus dem Holzverkauf, der wiederum in die Zukunft investiert wird: An drei Stellen sollen in nächster Zeit Neuanpflanzungen vorgenommen werden, um so für die nächste und übernächste Generation vorzusorgen.
Im kommenden Wirtschaftsjahr 2011/2012 werde es keinen größeren Holzeinschlag geben, so der Vorsitzende, denn Forstwirtschaft müsse auch nachhaltig betrieben werden.

Die tonnenschweren Landmaschinen
machen zunehmend Sorge

Der technische Fortschritt in der Landwirtschaft macht auch nicht vor der Gemarkung Erichshagen Halt. Seit Jahren muss der Realverband der Wegeinteressentenschaft Erichshagen-Wölpe mitansehen, wie die immer schwerer werden landwirtschaftlichen Fahrzeuge ihre Wege regelrecht kaputt fahren, denn diese sind nicht für solche Lasten ausgelegt.
"Noch vor einigen Jahren galten unsere Wirtschaftswege als vorbildlich für andere Realverbände, doch nun hat uns die Zeit eingeholt und wir laufen den immer größer werdenden Tonnagen der Maschinen hinterher. Unsere Wege halten diesen Belastungen nicht mehr stand und wir müssen uns Gedanken machen, wie wir uns in Zukunft darauf einstellen. Einfache Schilder mit Gewichtsbegrenzung oder die Pflicht zum Umladen auf kleinere Fahrzeuge reicht da nicht", so der Geschäftsführer auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Wegeinteressenten. "Auch habe Brüssel es in seinen Förderprogrammen zum Wegebau versäumt, sich den neuen Begebenheiten anzupassen und eine Straßenbreite von 3,50 Meter zu fördern anstatt immer noch von 3 Metern auszugehen", ergänzte Vorsitzender Karsten Krumwiede.
Erfreulich hingegen war der in Eigenwerbung durchgeführte Baumrückschnitt und die alljährlichen Wegearbeiten.
Abschließend appelierte die Versammlung noch an die aktiven Landwirte, für den Erhalt der Wegeseitenräume zu sorgen, die ebenfalls dem Realverband gehörten, und nicht jedes Jahr eine Pflugscharte näher an die Fahrbahn heranzupflügen.

 

Für 50-jährige Vereinstreue zum
Ehrenmitglied ernannt

Es war ein ganz besonderes Jubiläum auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SBV Erichshagen. Norbert Kempa hält seit 50 Jahren dem Fußballverein die Treue und wurde nun aus Dank vom Vorsitzenden Thorsten Edel zum Ehrenmitglied ernannt. Daneben gab es bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen einen Wechsel an der Spitze: Der bisherige Jugendleiter Peter Wesemann wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt, sein Amt übernimmt nun Frank Salewski.

(aus: Die Harke vom 21. Februar 2012)

 

Frank Wessel bleibt Vorsitzender

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Erichshagen/Wölpe standen neben den üblichen Berichten und Ehrungen auch Vorstandswahlen auf dem Programm. Als erster Vorsitzender wurde Frank Wessel bestätigt. Ihm folgen Thorsten Andermann als erster Schriftführer, Jürgen Meyer als erster Kassenwart und Manfred Geppert als zweiter Kassenwart.

(aus: Die Harke vom 18. Februar 2012)

 

Januar

Leichter Rückgang bei den Einsätzen

23 Einsätze waren es 2011 gegenüber 32 Einsätze im Jahre 2010, berichtete Ortsbrandmeister Norbert Redlin. Zu den bedeutendsten zählten der Moorbrand in Lichtenmoor und der Verkehrsunfall mit einer Toten auf der B 214. Auch der Gefahrgut-Gerätewagen musste einmal nach Stolzenau ausrücken, um auslaufende Salzsäure zu beseitigen.
Großes Lob kam vom Nienburger Bürgermeister, der die große Bedeutung der Feuerwehren hervorhob. Anschließend standen etliche Beförderungen auf dem Programm.

(aus: Die Harke vom 28. Januar 2012)

 

Ortsbürgermeister folgt auf Ortsbürgermeister

Alle fünf Jahre nach der Kommunalwahl ändert sich die Zusammensetzung der Gremien des Wasserverbandes "An der Führse", so auch dieses Mal bei der Vorstands- und Verbandsversammlung in Gadesbünden.
Neben der Verabschiedung ausscheidender Verbandsmitglieder und der Verpflichtung deren Nachfolger standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Heinrich Heidorn wurde als Vorsitzender für eine weitere Legislaturperiode einstimmig bestätigt. Nachdem der ehemalige Ortsbürgermeister von Holtorf, Gerhard Munk, nach 20 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet wurde, rückte nun der neue Ortsbürgermeister von Erichshagen-Wölpe, Tim Hauschild, an seine Stelle, gleichzeitig wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die neue Holtorfer Ortsbürgermeisterin Cornelia Feske, Heike Möhlmann aus Erichshagen-Wölpe, Wolfgang Rösler aus Drakenburg und Friedirch Wilhelm Schütte aus Haßbergen komplementieren den neuen Vorstand.
Speziell für die neuen Gremienmitglieder gab die Geschäftsführung einen kleinen Überblick über die Aufgaben des Wasserverbandes "An der Führse" vorgestellt. Die Trinkwasserversorgung umfasst 290 Kilometer Trinkwasserleitungsnetz und 7.800 Hausanschlüsse. Jährlich verkauft der VErband knapp 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser an seine Kunden. Zur Abwasserbeseitigung gehören 290 Kilometer Kanalnetz, 286 Pumpwerke, rund 9.150 Hausanschlüsse und vier Kläranlagen in Drakenburg, Leese, Leeseringen und Steimbke.

(aus: Die Harke vom 26. Januar 2012)