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Der ehemalige Flecken Erichshagen liegt nordöstlich der
Stadt Nienburg/Weser und wurde 1974 im Zuge der niedersächsischen
Gemeindereform der Kreisstadt zugeordnet. Seitdem bildet Erichshagen
einen der vier Ortsteile von Nienburg/Weser.
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Impressionen aus Erichshagen-Wölpe------------Terminkalender 2011
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Trotz anfänglicher Befürchtungen ist es in Erichshagen gelungen, die
Ortsgemeinschaft zu pflegen und auszubauen. Jedes Jahr zu Pfingsten findet
das weit über die Grenzen Nienburgs hinaus bekannte Erichshägener
Schützenfest statt. Zu Ostern organisiert die Freiwillige Feuerwehr
Erichshagen ein großes Osterfeuer,
von deren Erlös im September ein Kinderfest veranstaltet wird. Erst in
jüngster Zeit, doch auch schon zum vierten Mal, fand am ersten Advent
der Erichshägener Adventsmarkt an der Corvinus-Kirche
statt. Um nach der Eingemeindung weiterhin den Kontakt zu den Erichshägener Bürgern aufrecht zu erhalten, richtete man 1974 ein Ortsrat mit 9 Mitgliedern ein, der den Stadtrat und die Stadtverwaltung in Dingen berät, die den Ortsteil betreffen. Diesem Ortsrat steht ein Ortsbürgermeister vor, der vom Ortsrat gewählt wird. |
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Erichshagen blickt auf eine recht bewegte Geschichte zurück, die eng verbunden ist mit der Geschichte des Ortes Wölpe, der heute den östlichen Teil Erichshagens bildet. Am Ortsausgang Richtung Celle an der B 214 kann man heute noch den künstlich aufgeschütteten Hügel erkennen, der einst die starke Burg der Grafen von Wölpe trug. Sie regierten von 1120 - 1301. Danach kam die Grafschaft an die Welfenherzöge, die in Wölpe ein herzögliches Amt einrichteten. 1432 fiel das Amt durch die welfischen Teilungen an das Fürstentum Calenberg und blieb dort bis 1815, wo es zum königlich hannoverschen Amt aufstieg. In der Gebietsreform des Königreiches Hannover von 1859 wurde schließlich das Amt Wölpe dem Amt Nienburg angegliedert und Wölpe verschwindet nach über 750 Jahren von der politischen Bühne. Der Ort Erichshagen dagegen ist viel jünger. 1568 wird Erichshagen das erste Mal urkundlich erwähnt, indem Herzog Erich II. von Braunschweig-Lüneburg dem Ort die Fleckensrechte bestätigt, die es auch bis zur Eingemeindung nach Nienburg 1974 behält. Die beiden Ortschaften entwickeln sich anfangs parallel voneinander, wobei Erichshagen stetig wuchs und zur größten Siedlung im damaligen Amt Wölpe wurde. Nach der Auflösung des Wölper Amtes verlohr auch der Flecken Erichshagen an Bedeutung und trat in den Schatten der benachbarten Stadt Nienburg, dehnte sich aber weiter aus. Durch den Zustrom von Flüchtlingen aus den deutschen Ostengebieten nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zwischen Erichshagen und Nienburg zu den ersten baulichen Verzahnungen und heute kann man kaum mehr erkennen, wo der Ortsteil Erichshagen-Wölpe beginnt bzw. die eigentliche Stadt Nienburg aufhört. |
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